#1 – Aller Anfang ist leer

Newsblog April 2021

Von: Niklas

…wie die weiße, schriftlose Webpage unter diesem Text. Hier soll in Zukunft was passieren, hier werden verschiedene Mitglieder der Makers League Einblicke geben, sich übers Machen und Gründen und Verändern austauschen, hier tragen wir zusammen, was sich so tut in unserer kleinen Community.

Ich mache heute den Anfang; einmal im Monat werde ich ab jetzt zurückblicken und erzählen, was wir unternommen haben und vorhaben, was uns beschäftigt und Freude gemacht hat. Zum Auftakt hole ich an dieser Stelle aber mal ein weniger weiter aus.

Denn normalerweise ist so ein Monat für Macher:innen pickepackevoll. Wir alle sind unterwegs, brüten Geschäftsideen aus, ziehen sie groß, in der Hoffnung, dass sie das Fliegen lernen. An zwei Dienstagen kommen wir zum Stammtisch zusammen und geben Updates, fragen nach Rat, helfen unsererseits weiter. Seit geraumer Zeit findet dieser Stammtisch über Zoom statt – nicht perfekt, aber besser als nichts. Weil aber die Stammtische diesen Monat eher ein bisschen Gemütspflege für die bildschirmgeschundenen und coronamüden Makers waren als die ganz großen Ideenexplosionen, erzähle ich lieber, wie es normalerweise so zugeht bei uns.

Bei den Stammtischen überlegen wir, was wir zusammen bewegen können, um das Gründen und Entwickeln und Ausprobieren hier in Esslingen leichter zu machen. Dabei hat die Makers League schon eine Menge zu bieten: Räume, in denen gerarbeitet, ausgestellt, sich getroffen werden kann – normalerweise zumindest. Kontakte, Know-How, Ideen. Aber darüber hinaus kommen fast jeden Monat weitere Anregungen dazu: Warum nicht ein Programm für Patenschaften aufsetzen? Wo können wir prominentere Ausstellungsflächen schaffen? Wie wäre es mit einem Makerthon, der das Beste aus den findigen Köpfen unserer Nachbarinnen und Nachbarn herauskitzelt? Daneben etablieren wir uns auf verschiedene Weise auch nach außen; schließlich müssen Macher:innen eine Chance haben, uns zu finden.

Ich könnte noch mehr „was bis jetzt geschah“ formulieren. Auch wenn nach wie vor viele keine Ahnung davon haben, dass sich da etwas tut in der Stadt, haben wir bereits ordentlich Strecke gemacht. Räume ausstaffiert. Gemeinsame Werte formuliert. Einen Preis für Konzept und Umsetzung gewonnen. Eine Weihnachtsaktion gestartet – und einander in viele kleinen und großen Vorhaben unterstützt. Aber interessanter als das, was war, ist das, was wird – und ab jetzt ist hier der beste Weg, darüber auf dem Laufenden zu bleiben.

Auf dem leeren Blatt entsteht manchmal ganz schnell etwas fabelhaftes, spannendes, originelles, mit wenigen Strichen und Zeichen. Und auch dieser Blog wird hoffentlich bald einen Eindruck davon geben, was sich in kürzester Zeit getan hat in der Küferstraße, wo unsere Zentrale, das „Makers Inn“ liegt. Mehrfach im Monat, mit wechselnden Autor:innen, offen für Anregungen, transparent und klar. So wie wir auch. Bis dahin: frohes Machen!